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Weinetiketten richtig verstehen

Auf dem Weinetikett sind die Angaben aufgedruckt, die einen Wein möglichst eindeutig kennzeichnen. Die folgenden Daten sind besonders wichtig auf einem Etikett:

  1. Erzeuger
    Der Erzeuger ist derjenige, der den Wein produziert hat.
  2. Abfüller
    Der Erzeuger muss nicht unbedingt die notwendige Ausstattung haben, um einen Wein auch in Flaschen abzufüllen. Sofern der Wein nicht vom Erzeuger abgefüllt ist, wird der Abfüller zusätzlich zum Erzeuger angegeben (meistens in kleiner Schrift).
  3. Anbauland
    Das Land, aus dem der Wein kommt, z.B. Deutschland, Frankreich usw.
  4. Anbaugebiet
    Eine nähere regionale Eingrenzung zur Herkunft des Weines. In Deutschland sind das z.B. die 13 Anbaugebiete (Rheingau, Pfalz, ....). In Frankreich, Italien und anderen Ländern ist mit den geschützten Anbaugebieten (AOC, DOC, DOCG etc.) gleichzeitig ein bestimmter Weintyp (Rebsorten, Ausbau etc.) festgelegt.
  5. Lage
    Die engste Eingrenzung der Herkunft der Trauben. Eine Lagenangabe ist nur in wenigen Bereichen üblich, z.B. in Deutschland oder im Burgund. Eine Lage ist nur wenige ha groß, kann aber großen Einfluss auf den Charakter eines Weines haben.
  6. Alkoholgehalt
    Die Angabe des Alkoholgehaltes auf dem Etikett ist in allen Ländern vorgeschrieben.
  7. Rebsorte(n)
    Die Rebsorte(n), aus denen der Wein besteht, ist eine Angabe, die oft ausdrücklich auf dem Etikett angegeben ist. Sehr gängig ist das z.B. in Deutschland oder Österreich, aber auch z.B. in der Neuen Welt. In anderen Ländern (Frankreich, Italien) ist die Rebsorte bzw. die Rebsorten oft implizit durch das Anbaugebiet festgelegt. So darf ein "Sancerre AOC" z.B. nur aus Sauvignon Blanc bestehen. Der Sauvignon Blanc ist aber trotzdem nicht ausdrücklich auf dem Etikett angegeben.
  8. Prädikate/Klassifizierungen
    In den unterschiedlichen Anbauländern und Anbaugebieten gibt es unterschiedlichste Prädikate und Klassifizierungen, mit denen der Wein bezeichnet werden kann. In Deutschland und Österreich richtet sich das Prädikat nach dem Mostgewicht des Weines. Die Prädikate reichen von "Kabinett" über "Spätlese" bis hin zu "Trockenbeerenauslese und "Eiswein". In anderen Ländern gibt es Klassifizierungen, die vom Erzeuger (z.B. im Bordeaux) oder von der Lage (z.B. im Burgund) abhängen. Die weltweit am häufigsten verwendete Klassifizierung ist wohl "Reserve". Die genauen Vorschriften unterscheiden sich von Anbauland zu Anbauland. In der Regel handelt es sich aber um einen Wein, der länger gelagert wurde, bevor er in den Verkauf kommt.
  9. Flascheninhalt
  10. Jahrgang
  11. Süßegrad
    Hauptsächlich in Deutschland und Österreich gängig. Bei deutschen Weinen bedeutet keine Angabe in der Regel, dass es sich um einen süßen Wein handelt.

Nachfolgend drei Beispiele, die das verdeutlichen sollen:

Dieser Wein stammt aus dem Bordeaux, was man aber nur daran erkennen kann, dass als Anbaugebiet "Haut-Medoc" angegeben ist. Dieses Anbaugebiet liegt im Bordeaux.

Der Text "Mis en Bouteille au Chateau" bedeutet "abgefüllt auf dem Chateau", es handelt sich also um eine Erzeugerabfüllung.

Neben den markierten Informationen wird hier durch die Aufschrift "Im Barrique gereift" gekennzeichnet, dass dieser Wein im Holzfass gereift ist. Die Aufschrift "Erzeugerabfüllung" macht deutlich, dass der Wein auf dem Gut abgefüllt wurde.

Eine Lagenangabe hat der Wein nicht, was in Deutschland relativ selten ist.

 

Dieser italienische Wein stammt aus der Region Franciacorta. Das ist ein bestimmtes Anbaugebiet (DOC). Die Abkürzung V.Q.P.R.D. steht für Qualitätswein aus bestimmten Anbaugebieten und wird teilweise bei DOC-Weinen verwendet.
 

Quelle: Utz Graafmann